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Selbsthilfegruppen können eine wertvolle Ressource sein, doch sie sind universell nicht für alle Menschen und jedes Anliegen die passende Wahl. 

Die Entscheidung, ob eine Selbsthilfegruppe Sinn macht, hängt von individuellen Umständen, Bedürfnissen und besonders von der Bereitschaft zur regelmäßigen aktiven Teilnahme ab. Teilnehmende sollten persönliche realistische Ziele definieren können, die erreicht werden sollen. Deshalb ist es wichtig, die eigenen Anforderungen und Erwartungen zu prüfen, um die beste Unterstützung zu erhalten.

Bei akuten Krisen, etwa bei schweren Depressionen oder Psychosen, benötigen Betroffene professionelle Hilfe. Selbsthilfegruppen ersetzen keine medizinischen oder therapeutischen Behandlungen und können in solchen Situationen sogar überfordern oder retraumatisieren. Betroffene, die konkrete Diagnosen, Medikamente oder rechtliche Beratung brauchen, sollten sich an fachliche Institutionen wenden.  

Es gibt Alternativen zu Selbsthilfegruppen, die je nach Situation, akuten Krisen, Persönlichkeit und spezifischen Bedürfnissen effektiver sein können.

  • Einzeltherapie: Individuelle Gespräche mit Psychologen oder Therapeuten.
  • Professionell geleitete Gruppen: Ausgebildete Fachkräfte bieten strukturierte Unterstützung.
  • Online-Communities: Virtuelle anonyme Plattformen für Menschen, die sich nicht in einer physischen Gruppe einbringen können oder sich nur bei releventem Gesprächsbedarf sporadisch einer Gruppe anschließen möchten.  

 

© Selbsthilfegruppe Kopfhoch 2026

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