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Selbsthilfegruppen können eine wertvolle Ressource sein, doch sie sind universell nicht für alle Menschen und jedes Anliegen die passende Wahl.
Die Entscheidung, ob eine Selbsthilfegruppe für Betroffene sinnvoll ist, hängt von individuellen Umständen, Bedürfnissen und besonders von der Bereitschaft zur regelmäßigen aktiven Teilnahme ab. Teilnehmende sollten persönliche realistische Ziele definieren können, die erreicht werden sollen. Deshalb ist es wichtig, die eigenen Anforderungen und Erwartungen zu prüfen, um die beste Unterstützung zu erhalten.
Bei akuten Krisen, etwa bei schweren Depressionen oder Psychosen, benötigen Betroffene professionelle Hilfe. Selbsthilfegruppen ersetzen keine medizinischen oder therapeutischen Behandlungen und können in solchen Situationen sogar überfordern oder retraumatisieren. Betroffene, die konkrete Diagnosen, Medikamente oder rechtliche Beratung brauchen, sollten sich an fachliche Institutionen wenden.